Great
Highland Bagpipe [ homepage ]
Die "große Hochland
Sackpfeife" ist akustisch und optisch
für jeden Zuhörer/ jede Zuhörerin gleich die Verbindung
mit Schottland schlechthin,obwohl es überall
auf der Welt noch zahlreiche andere Sackpfeifen in verschiedenster
Form,Klangart und Spieltechnik gibt. Ohne Zweifel ist aber der
"schottische Dudelsack"
auch gleich der lauteste in seiner Familie.
Seinen Klang entfaltet diese Sackpfeife am besten in der freien Natur
oder in grossen Räumen (Saal,Kirchen etc.), als Soloinstrument,
oder
aber zusammen im Orchester mit anderen Instrumenten.
Dieses Zusammenspiel gestaltet sich aber dann meist als sehr schwierig,
denn auf der Spielpfeife stehen dem "Piper" nur 9 Töne zur
Verfügung!!
So ist der Grundton der Spielpfeife ` a `(eine Oktav über den
Tenor Bordunen, 2 Oktaven über der Bass Bordune), dieses ` a
`entspricht aber etwa 470 Hertz und ähnelt daher eher dem
gängigen `b `.
Als Instrument ist der Dudelsack einzigartig. In einem Luftstrom werden
zwei unterschiedliche Rohrblätter angesprochen: ein Einfachrohrblatt
(Drone-Reed) in jeweils einer Bordune und ein Doppelrohrblatt
(Chanter-Reed) in der Spielpfeife (Chanter).
Die Spieltechnik auf der Spielflöte erfordert flinke Finger,
genaue und korrekte Positionierung und natürlich eine spezielle
Griffweise.
Durch ein kompliziertes und sehr umfangreiches System von Verzierungen
in der Notengebung -Gracenotes,Grips,Doublings etc- bekommt die
Dudelsackmusik ihren eigentlichen Charakter.
Diese Verzierungsnoten werden vor oder nach einer vollen Note
gesetzt und gehören zu diesem Instrument wie der Malt zum
Whisky!!!!
Pfeifer, die
diese Kunst nicht beherrschen, werden
zu Recht nur müde belächelt.!!
Eigene Tonaufnahme April 2011
"Amazing Grace"
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