"SCHOTTLAND nach ALBACHTEN geholt"



Die „McArthur Highland Dancers“ begeisterten ihr Publikum im
„Haus der Begegnung“ mit gelungenen Darbietungen
und einem breit gefächerten Begleitprogramm.

 „Wir wollen Ihnen etwas Schottland nach Albachten bringen!“
Gudrun McArthur, Chefin der gleichnamigen „High­land Dancers“ hatte nicht zu viel versprochen:
 Zweieinhalb Stunden lang sorgte das Albachtener Tanzensemble für schottisches Flair im „Haus der Begegnung“.

Das begeisterte Publikum fühlte sich komplett in die Highlands versetzt:
Pipe Bands - Dudelsackspieler-Formationen - marschierten ein und spielten, was das Zeug hielt.

Einzelartisten wie
 

                                 Klaus%20Albachten%20SP.jpg                             Graham.jpg

                                              Klaus Oestreich                            und                                 Graham Gray
                                      
(„Scottish Small Pipe“)                                        ehemaliges Mitglied der Scots Guards   
                          aus  Münster-Hiltrup(„Scottish Small Pipe“)                                ("Great Highland Bagpipe")

begeisterten zudem mit virtuosen Soli .

Garniert wurde die spannende Kulturreise anlässlich des fünfjährigen Bestehens der „McArthur Dancers“
mit erlesenen Tanzdarbietungen.

Es war eine Liebeserklärung an Schottland und die eindrucksvolle Dokumentation einer
über Jahrzehnte
 gewachsenen deutsch-schottischen Freundschaft: „Im zarten Alter von 16 Jahren stand für mich fest,
"Ich lebe in Schottland“, eröffnete Gudrun McArthur den Jubiläumsauftritt ihrer ausnahmslos aus Deutschen
bestehenden Gruppe.
Mit dem Umzug habe es zwar nicht geklappt, so die tanzbegeisterte Verwaltungsangestellte, die einen  Schotten heiratete.
„Aber dafür habe ich Schottland nach Albachten geholt.“

Die ersten Tänze übten sie noch im Wohnzimmer, heute lassen die Albachtener ihre Kilts im klassischen
Tartan-Muster stilecht in der Nähe von Glasgow schneidern. Trainerin Frauke Koch übergab am Sonntag zeitweise das
Kommando an die Schotten:
Erst nach einer klangvollen Ouvertüre der Hildesheimer „Alba Pipe Band“ begann der Tanzreigen der farbenprächtig
gekleideten Albachtener Truppe.

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Das Spektrum reichte von einem Freudentanz
(„Highland Fling“) aus dem 11. Jahrhundert bis hin zu Schwerttänzen, mittels derer die Clanoberhäupter
einst die Geschicklichkeit
ihrer Kämpfer testeten.
Bis heute gilt die Regel: Kein Schwert darf beim Tanz berührt werden.

SwordAlb.jpg

„Wir sind eine Militärtanzgruppe!“, unterstreicht Gudrun McArthur. Sämtliche Darbietungen zeugten nicht nur von
 eiserner Disziplin, sondern ließen zeitweise die nicht immer glanzvollen Momente der Geschichte
Schottlands Revue passieren.
 „Sean Truibhais“ - zu deutsch: alte Hosen - stammt aus dem Jahr 1755,
als die Engländer den Schotten das Tragen ihrer Kilts untersagten.

Die Tanzleidenschaft hat längst den Nachwuchs erfasst: Für Clara Feldmann, zehn Jahre alt, war es ihr erster Auftritt.
Unterstützt wurden die Albachtener
von den „Highland Valley Dancers“ aus den Niederlanden
.
Das krönende Finale gestalteten sämtliche Dudelsackspieler und Tänzer gemeinsam.




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